Kitzsteinhorn 2015


Seit dem zweiten "Mont Blanc"-Versuch im April 2015 ist viel Zeit vergangen. Musste einfach mal wieder weg. Rauf auf´s Bike und los. 

 

Ursprünglich wollte ich ja zum Dachstein, um über den Skywalk-Klettersteig  den Gipfel zu erreichen. Die Wetterprognose aber war nicht all zu gut. Kurzerhand wechselte ich das Ziel und radelte nach Kaprun, um einen beliebten Trainingsberg in der Vorwintersaison zu machen. Das Kitzsteinhorn...


Die Anreise...

Tag 1...

 

Vormittags packen, Nachmittags Start  in Richtung Inzell. 

 

Mittlerweile bin ich es ja schon gewöhnt, dass es schlechtes Wetter  hat, wenn ich starte. Warum sollte es zum Kitzsteinhorn auch anders sein? Nieselregen und Gegenwind war bis Inzell angesagt. Zu allem Übel machte die neue  Kette Zicken. in den ersten 30 Kilometer gleich drei Kettenrisse. Soviele hatte ich noch nie.

 

Na egal. 

 

Auch sowas gehört zum Radreisen. 

 

Bin gegen Abend trotz Pannen pünktlich in Inzell am Campingplatz angekommen. Was ich nicht berücksichtigt hatte war die Zeitumstellung. Gegen halb sechs Abends war es finster. 

Tag 2...

 

Weiter ging es in Richtung Kaprun. Gut 85 Kilometer mit Gegenwind und einer ganz leichten Steigung. Hatte ja den ganzen Tag Zeit, und der Tauernradweg führt ja direkt zum Campingplatz. Leider wird der Bereich vom Radweg in Zell am See grad umgebaut und  die Beschilderung war teils sehr schlecht. Da verliert man gleich mal ne halbe Stunde. Und so dämmerte es bereits, als ich Kaprun erreichte. Zelt aufbauen mit Stirnlampe. Kurz darauf traf dann auch Stefan ein.


Kitzsteinhorn und der Maurerkogel...

Tag 3...

 

Für Stefan war es nach längerer  Pause die erste Tour. Und dann gleich mal mit 2.200 Höhenmeter Aufstieg. Von Null auf Hundert. Viel tragen war auf den ersten 1.000 Höhenmetern Aufstieg angesagt. Erst dann konnten wir mit den Skiern an den Füßen weiter gehen. 

 

Dass das Gebiet am Kitzsteinhorn sehr tourengeherfreundlich ist zeigt schon die separate Skitourenroute, eine eigene Route für Tourengeher im Aufstieg mit sehr wenig Gegenverkehr. 

 

Gut 4 Stunden benötigten wir mit gemütlichem Tempo bis zum Gipfel des Maurerkogel (2995m). Die Abfahrt eine Belohnung. Sehr guter Schnee bis zum Abschnallen. Dann wieder 1.000 Meter die Skier runtertragen.

Tag 4...


Aufstieg zum eigentlichen Ziel der Reise, das Kitzsteinhorn. Stefan war eher nach Skifahren. Die Tour vom Vortag hat einfach Spuren hinterlassen. Somit bin ich allein zum Gipfel. Zwar war das Wetter nicht ganz so schön wie am Vortag, aber trotzdem war es ein super Panorama und ein tolles Zusammenspiel aus Sonne und Wolken. 


Für mich war es das erste Mal, dass ich auf dem Gipfel des Kitzsteinhorn stand. Und dann "by fair means"... 


Die Rückreise...

Tag 5...

 

War das Wetter durchwachsen bei der Anreise, dann ist das Wetter auch durchwachsen bei der Rückreise. Nebel, Gegenwind, Nieselregen, Temperaturen um die 5 Grad. Hilft ja nichts. Wollte in einem Zug wieder zurück. 125 Kilometer mit gut 650 Höhenmetern. Eine Strecke, die ich schon öfter geradelt bin.

 

Da ja das Wetter nicht das Beste war konnte ich also die Zeit im Sattel nutzen. Gut 5 1/2 Stunden und ich war wieder daheim. 

 

 

´da Flori


Dia-Show zur Kitzsteinhorn-Tour


Die Anreise...


Kitzsteinhorn und der Maurerkogel


Die Rückreise