Florian Reiterberger


Ich kam 1999 zum Bergsport über die Bundeswehr. Ausgebildet zum Gebirgsjäger und Mulitreiber machte ich zusätzlich 2007 die Ausbildung zum Bergrettungssoldaten. Während dieser Zeit war ich in jeder freien Minute in den Berchtesgadener Bergen unterwegs. Mal mit dem Mountainbike, mal mit den Tourenskiern, mal in Klettersteigen oder Kletterrouten. Schon als kleiner "Bursch" kraxelte ich überall herum, ganz zur Verzweiflung meiner Mutter. Oft ging ich auch Abends auf einen Berg, um oben zu biwakieren, sich den Sonnenaufgang anzusehen und mit den ersten Sonnenstrahlen Weißwürste zu kochen. Mittlerweile hat sich der Bergsport auf Mountainbiken und Skihochtouren eingependelt. Seit 2009 bin ich immer wieder bei Langstreckenrennen mit dem Mountainbike am Start. Bis heute such ich neue Herausforderungen.

Neben dem Bergsport hat aber auch das "Extreme" seine Reiz in meinem Leben gefunden. 2016 ging es als absoluter Rookie bei Yukon Arctic Ultra an die Startlinie. Und ohne zu Wissen, was genau auf mich zukommen wird, war ich am Ende der Gesamtsieger der 300 Meilen. Aber auch in Finnland und  Alaska suchte ich in Form solcher Rennen meine letzte persönliche Freiheit im Eis. -40 Grad und absolute Isolation von der Außenwelt sind ständiger Begleiter. Aber es ist genau dies, was mir inneren Frieden gibt...